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| Erfahrungsbericht: Theresa
ming – das ist eine künstliche Intelligenz, die durch traditionelle Methoden zu umfassender Gesundheit verhelfen will. Doch was verbirgt sich eigentlich genau hinter der Philosophie und warum ist es in vielen Fällen besser auf das eigene Gefühl zu vertrauen als sofort zum nächstbesten Arzt zu gehen?
Theresa – eine Wirtschafts-Studentin aus Berlin hat ming genauer unter die Lupe genommen und berichtet euch von ihren Erfahrungen:

Mein erster Kontakt zu ming begann über einen Chat, ich sollte meine Beschwerden schildern. Hier tat sich schon das erste Problem auf: Ich hatte nicht wirklich welche.

Ich bin jung und dementsprechend relativ agil und dynamisch, ernähre mich nicht katastrophal und mache sogar regelmäßig Sport. Dank Corona verbringe ich für Uni und Arbeit zwar verhältnismäßig viel Zeit am Schreibtisch, aber die winzig-kleinen Rückenschmerzen, die dann manchmal aufkommen, stecke ich trotzdem gut weg.

Mein schrieb dann: “Ich sitze oft lange am Schreibtisch, das geht ein bisschen auf den Rücken” und voilá - ming zauberte trotzdem einen umfassenden Fragenkatalog aus dem Ärmel: “Wo ordnest du dich auf einer Skala von 1 bis 10 ein, was Schmerzen in diesen und jenen Bereichen/Verdauung/Transpiration… angeht?”

ming informiert netterweise, dass sie die angegebenen Daten direkt nach der Auswertung löscht - man muss sich also keine Sorgen machen, dass sich jemand eventuell hinter vorgehaltener Hand über vermeintliche Flatulenzen lustig macht.

Direkt nach dem kurzen Quiz kam eine kleine Diagnose mit entsprechenden Therapie-Vorschlägen, die in die drei Kategorien Ernährung, Bewegung und Mentale Übungen gegliedert sind. Letztere ist allerdings noch im Aufbau, weshalb ich nur für Bewegung und Ernährung konkrete Empfehlungen bekommen habe.

Die Videos mit den Bewegungsübungen umfassen einen Zeitraum von ungefähr zehn Minuten, sind also ganz leicht auch in einen Alltag zu integrieren, der sehr viel ausgefüllter ist als meiner. Man muss kein Fitnessprofi sein, um den Übungen, die ein animierter Dummy vorführt, folgen zu können, was aber nichts an ihrer Effektivität ändert!

Kommen wir nochmal zurück zu der Annahme, dass ich stundenlang ohne Probleme am Schreibtisch sitzen könne... Tja, ich wurde eines Besseren belehrt. Durch diese einfachen Bewegungen ist mir sehr schnell klar geworden, dass dieses ewig lange Rumgesitze einen viel größeren Einfluss auf meinen Körper hat, als bisher angenommen. Mein Rücken hat sich über diese tägliche kurze Entlastung am Abend jedenfalls so sehr gefreut, dass er seine Beschwerde-Schmerzen nach diesen fünf Tagen schon größtenteils eingestellt hat.

Meine Ernährungsempfehlung war kurz und prägnant: scharf und salzig. Das Ziel: Meinen Kreislauf wieder ein bisschen anzukurbeln. Mir war gar nicht so richtig bewusst, dass mein Energielevel niedrig ist. Ich bin morgens nach wirklich ausreichendem Schlaf oft müde und kraftlos aufgewacht (was sich dann gepaart mit häufiger Unkonzentriertheit durch den Tag gezogen hat), habe das aber irgendwie nie so hinterfragt. ming ist dank des Fragenkatalogs trotzdem dahintergekommen.

Ich würde sagen, meine Ernährung ist an sich relativ ausgewogen und gesund. Ich esse kein Fleisch, dafür viel Obst und Gemüse, und versuche, immer schön viel zu trinken. Ich hab - Gott sei’s gedankt - eigentlich kein Problem mit Schärfe, deswegen hab ich mich sogar ein bisschen gefreut. Chiliflocken- und Knoblauchverbrauch wurden hochgefahren, Ingwer kam auch immer wieder zum Einsatz, Salz sowieso. Und dann hieß es abwarten.

Nach diesen fünf Tagen kann ich eindeutig sagen: ming hilft tatsächlich. An meinem Rücken hat sich das deutlich gezeigt. Ich merke auch, dass ich nicht mehr ständig müde bin, sehe da aber durchaus noch Luft nach oben. Es wäre allerdings auch albern, anzunehmen, dass sich mein Kreislauf innerhalb von fünf Tagen wieder vollständig einpendelt, weshalb ich meine aktuelle scharf-salzige Ernährung wohl noch ein bisschen weiterführen werde.

Das Konzept von ming finde ich großartig. Hier wird versucht, Menschen zu helfen, sich selbst zu helfen. Ich finde, wir alle tendieren immer mehr dazu, körperliche Probleme komplett zu ignorieren oder direkt zu einem x-beliebigen Arzt zu laufen, in Erwartung einer Wunderheilung. Was wir dabei oft vergessen: Es ist UNSER Körper, wir selbst kennen ihn am besten.
Sich selbst wieder mehr zuzuhören, Körper und Geist wieder ein bisschen mehr in Einklang zu bringen. Ich denke das ist mings wertvollste Hilfe.


Alles Liebe,
Lena

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